Trassee- und Belagsbau

Der Trassee- und Belagsbau ist verantwortlich für die Gesamtkoordination zwischen den einzelnen Baulosen. Neben dem Bau der offenen Streckenabschnitte entlang der Umfahrungsstrasse stehen die Anschlussknoten im Norden und Süden mit der Anbindung ans bestehende Strassennetz im Vordergrund.

Die Umfahrung Bütschwil beginnt im Norden des Dorfes beim Weiler Engi. Ungefähr 130 m nördlich des bestehenden T-Knotens mit dem Anschluss der Ganterschwilerstrasse wird die Kantonsstrasse von Bütschwil in einem Bogen auf der Westseite angeschlossen. Dieser Knoten wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Die Ganterschwilerstrasse wird an bestehender Lage über dem zukünftigen Tunnelportal an die Kantonsstrasse in Form eines T-Knotens angeschlossen. Die Wilerstrasse verläuft im Weiler Engi über dem Tunnel durch die Häusergruppe Richtung Süden.

Die bestehende Geh- und Radwegverbindung östlich der Wilerstrasse wird vor dem Nordportal Tunnel Engi mit einer Stützmauer von der Umfahrungsstrasse getrennt. Die Langsamverkehrsrouten in Richtung Ganterschwil und Bütschwil sind im Knotenbereich mit Mittelinseln und Velofurten sichergestellt. Die heutigen Bushaltestellen auf der Wilerstrasse bleiben bestehen. Die flankierenden Massnahmen zur Umfahrung werden in separaten Projekten vorangetrieben und umgesetzt. Während dem Bau des Tunnels Engi wird der Verkehr über eine provisorische Umfahrung westlich um die Häusergruppe herumgeführt. Die Verkehrsführung während dem Bau erfolgt teilweise einspurig mit Lichtsignalbetrieb. Der Busbetrieb und die Langsamverkehrsrouten stehen während der ganzen Zeit zur Verfügung.

Nach der Brücke Loch durchfährt die Umfahrungsstrasse den Bereich „Hofäcker“ auf einer Länge von ca. 370 m à Terrain.

Von der Brücke Dorfbach Richtung Süden führt die Trasse im Einschnitt durch die Ebene „Platten“. Im Bereich des Bahnhofs Bütschwil taucht die Umfahrung weiter ab, verläuft in einer 120 m langen Wanne und mündet schliesslich parallel zu den Gleisen im Tunnel Bahnhof.

Südlich des Soorparks führt die Umfahrung über die Laufenstrasse und taucht in die tieferliegende Ebene „Michelau“ ab, wo sie auf einer Länge von etwa 530 m entlang des Böschungsfusses verläuft, bevor sie im nächsten Tunnel verschwindet.

Kurz nach der Thurüberquerung zeigt sich ein kurzes Stück offene Strecke, bevor der letzte Tunnel in Neudietfurt folgt. Südlich davon erreicht die Umfahrung schliesslich den neu gestalteten Anschluss an die bestehende Umfahrung Lichtensteig und die Kantonstrasse Nr. 13.

Der neue Anschluss Neudietfurt übernimmt den bereits vorbereiteten kreuzungs- und somit konfliktfreien Knoten. Der westliche Anschluss an die Umfahrung (Abfahrt aus Richtung Nord, Auffahrt nach Süden) erfolgt direkt ab der bestehenden Kantonstrasse durch Neudietfurt. Der östliche Anschluss (Abfahrt aus Richtung Süd, Auffahrt nach Norden) erfolgt auf der verlängerten und auf zwei Spuren ausgebauten Zufahrt von der Langensteigstrasse nach Norden (Richtung Bütschwil). In diesem Anschlussbereich sind weitere Kunstbauten in Form von Winkelstützmauern erforderlich. Die Geh- und Radwegverbindung entlang der Kantonstrasse wird neu erstellt und ab der Thurbrücke zusammen mit den flankierenden Massnahmen weitergeführt. Für die Bauarbeiten im Bereich Neudietfurt wird eine provisorische Umfahrung für die bestehende Kantonsstrasse (Landstrasse) erstellt. Die Verkehrsführung erfolgt während dieser Zeit über die Landstrasse zur Oberhelfenschwilerstrasse und von da aus über die provisorische Umfahrung zurück zur Landstrasse. Die Langsamverkehrsrouten sind während dem Bau ebenfalls sichergesellt.

Die Gesamtlänge der Umfahrung Bütschwil beträgt rund 3,8 km, wovon das Los Trasse- und Belagsbau etwa 2,1 km ausmacht.

Projektleiter: TBA SG, Manfred Huber
Oberbauleiter: TBA SG, Manfred Huber
Projektverfasser / Chefbauleitung: INGE GWG, Gruner Wepf AG / Gruner AG
Unternehmer: ARGE UmBü, KIBAG AG / Pozzi AG / OBERHOLZER AG / Grob Kies AG

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